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Freitag, 23. September 2011

187. Ich liefer Medizin, dies in Apotheken nicht gibt

Eintrag Nummer 187: Ich liefer Medizin, dies in Apotheken nicht gibt

Ich sags Euch.
Doktor moecht ich nicht werden.
Sicherlich bekommt man da Geschichten mit, wundersame Geschichten ueber Personen, die totkrank sind, aber einfach nicht sterben wollen. Aus irgendeinem subjektiven Grund, wegen Familie, neu gekauftem Hof, um den man sich kuemmern muss oder anderen "Aufgaben", die einfach erledigt werden muessen.
Und es, weiss Gott wie, aus irgendeinem Grund dann jeder Prognose und Wahrscheinlichkeit zum Trotz gelingt, sogar nach kurzer Zeit, den Patienten kerngesund wieder nach Hause zu schicken.
Ja, das grenzt schon an Wunder - und jeder, der dabei ist, nimmt sehr viel fuer sein Leben daraus mit.

Aber es gibt eben natuerlich auch die andere Seite. Die dunkle. So viele Schicksale, bei denen selbst die erfahrensten Aerzte nur noch den Kopf schuetteln koennen und erstmal ne Pause brauchen, weil es trotz so vieler Erfahrung einfach immer noch sehr nahe geht. Schicksale von Menschen, die nicht zum Arzt gehen, obwohl sie Beschwerden haben, man sie haette retten koennen, wenn rechtzeitig gehandelt worden waere - aber es einfach schon zu spaet war, als der Arzt dann von den Symptonen erfahren hat. (Draus gelernt: Leute, die aus Scham nicht zum Dok gehen, bereuen dies irgendwann - dann ists aber zu spaet)

Oder auch Schicksale von Kindern, Jugendilchen, jungen Erwachsenen, die praktisch ueber Nacht erfahren, dass sie da ein Problem haben. Und dieses Problem laesst diese Person noch maximal wenige Monate leben. Oder ne Ueberlebenswahrscheinlichkeit bei ner Operation von 5 %.

Das nimmt schon mit, wenn man nur davon erzaehlt bekommt.
Ich wuerde sowas in meinem Alltag nicht mitbekommen wollen.

Vorsorge, Leute, Vorsorge Vor allem DU!
Und komm mir jetzt nicht mit Ausreden!

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