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Dienstag, 20. September 2011

155. Der traditionelle Sonnenuntergang

Eintrag Nummer 155: Der traditionelle Sonnenuntergang

Mein Pilgerfuehrer sagt, dass es Tradition ist, seinen Pilgerweg damit abzuschliessen, am Kap Finisterre zu sitzen, schweigend den Sonnenuntergang zu betrachten, dann etwas von sich zu verbrennen, das symbolisch fuer etwas im Leben steht (oder einfach ein Kleidungsstueck, das den Weg mitgegangen ist) - sich dann nach vielen Hundert Kilometern das erste Mal wieder nach Osten zu richten - und nach kurzer Verschnaufpause seinen naechsten Pilgertrip zu planen.




Bloederweise, man kann es sich ja vorstellen, gleicht der Felsen an so manchen Flecken schon langsam eher einer Muellhalte als einem besinnlichen Rueckzugsort. Ich hab deswegen fuer mich entschieden, nichts zu verbrennen. Dann lieber etwas ins Wasser werfen! :) Sinnvoll ..

Gerd, Andi und Rhea konnte ich an dem Abend, obwohl ich noch mal zurueck ins Dorf gegangen bin, leider nicht mehr auftreiben. War wohl einfach zu doof von uns, uns "am 14ten abends in Finisterre" zu verabreden. Wenn da ein Dorf ist, mehrere Straende, ein Leuchtturm und und und ist das einfach zu pauschal. Die Chance, sich zu treffen, war also minimal. Trotzdem schade.

Den Abend verbring ich dann komplett mit Peter, ein schoener Abend, wenn eben auch etwas ganz anderes, als mit Gerd, Andi und Rhea geplant war. Aber gut, es hat wohl einfach nicht sein sollen.

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