Gegen-die-Unendlichkeit
Sein Wesen offenbaren kostet mehr als nur unendlich Zeit.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Dienstag, 27. Januar 2026
Podcast-Folge: Schreiben & Schreddern
Marc-Uwe Kling trifft Sebastian Fitzek
Wer beide mag, macht hiermit einen guten Fang!
Montag, 26. Januar 2026
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Hi!
Als ich vor einer Weile meinen Kontostand überprüfte, bekam ich einen kleinen Schock. Er war so niedrig.
Sofort begann ich etwas, das ich seit Monaten vor mir her geschoben hatte: Ich prüfte jede einzelne Ausgabe, die von meinem Konto abgegangen war. Kostenintensive Abos wie meinen Telekom-Handyvertrag kündigte ich und suchte mir günstigere Alternativen.
Amazon? Ein Geldschlund. Mir wurde flau, als ich sah, was der Mist, den ich bestellt hatte, zusammengerechnet kostete. Bequem, aber teuer: Meine Ausgaben für Essen waren zu hoch, denn ich ging oft auswärts essen und hatte mir angewöhnt, den Wocheneinkauf von Flink nach Hause liefern zu lassen.
Das musste sich ändern. Alles.
Von ChatGPT ließ ich mir vier Gerichte zusammenstellen, die ich jederzeit zubereiten konnte. Ich kaufte bei Penny ein und begann, morgens vor der Arbeit mein Mittagessen zu kochen. Wie stolz ich in mich hineingrinste, als ich die Tupperdose um 12 Uhr in der Redaktion öffnete!
Auf meinem Handy installierte ich eine App, die mir jedes Mal, wenn sich auf meinem Konto etwas tat, eine Benachrichtigung schickte. Ich wollte diesen Moment nicht verstreichen lassen, sondern auch in Zukunft den Blick auf meine Finanzen behalten. Sparen, wo es nur ging.
In diesen Tagen wurde mir etwas klar. Der Schock, als ich meinen Kontostand sah, hatte in mir etwas in Bewegung gesetzt. Eine Art schlechtes Gewissen, mir selbst und anderen gegenüber. Angst, mein Leben zu verbocken, weil ich meine Finanzen nicht im Griff hatte.
Vielleicht kennst du das.
Ich verstand, wie mächtig dieses Gewissen ist. Hätte ich mir vor einem Jahr vorgenommen zu sparen und zu kochen, hätte ich es halbherzig gemacht. Doch dieses weirde Gefühl im Nacken, mein Gewissen, trieb mich an, radikale Veränderungen anzustoßen.
Übrigens: Ich habe vor zwei Wochen zum ersten Mal in meinem Leben selbstgebackenes Brot aus dem Ofen gezogen und nach ein paar Minuten warm eine Scheibe verspeist. Dieser Duft! Einmalig
Sonntag, 25. Januar 2026
Sonntag ist Songtag - 25.01.2026 - Fabian Römer - Wie groß ist dein Herz? - [#342]
Sonntag ist Songtag!
Heute mit einer Geschichte, die tatsächlich am letzten Sonntag viel besser gepasst hätte. Aber tja!
Es beginnt mit dem 17-jährigen F.R., der sich 2009 Gedanken um die gesellschaftliche Situation der Kinder macht.
"Jemandem Leben zu schenken ist so spielerisch leicht,
nur ein Blick aus dem Fenster macht es risikoreich.
Ich hab viele Bedenken, meine Liebe zu teilen,
um mein Erbe zu lenken durch das Risikoreich."
Die Jahre vergehen,
F.R. wird zu Fabian Römer und erwachsen –
doch bleibt ein "Sorgenkind".
"Wach auf, Du hast halluziniert,
der Abgrund hat nie existiert,
die schlimmsten Dinge in deinem Leben sind Dir nie passiert!"
Bis 2025 dann Ida geboren wird.
"Ich weiß, ich kann nie mehr an Land zurück.
Irgendwann hab ich eingesehn, dass Schiss kein guter Berater ist.
Schon gar nicht, wenns um Freiheit geht,
und warum nicht, mir die Freiheit nehm,
zu erfahrn, wies ist, das eigene so gefeierte Leben weiter zu geben?
Anstatt festzuhalten, was nicht festzuhalten ist.
Wie ein Gerät, auf dem auch noch nach einem Jahrzehnt die Folie auf der Scheibe klebt.
Mein altes Leben schützen, heißt, mein neues zu verpassen,
Du bist noch nicht mal da – und ich kann jetzt schon an Dir wachsen!"
Viele Jahre später sieht dann Hexer seine Chance gekommen, übernimmt das Thema "Zukunft von Kindern" bzw. die aufkommende Debatte über Wehrpflicht und antwortet Fabian Römer.
"Gewinner"
"Mit 18 ging ich auf die Straße fürs Klima,
7 Jahre später auf die Straße gegen Wehrpflicht,
aber irgendwie so richtig jucken tut das niemand,
bis in ein paar Jahren dann die Musterung Dich selbst trifft.
Die haben auf Bildung geschissen, da bist Du nicht wichtig,
doch geht es um Krieg, ja, dann holn die Euch,
deine Schule verschlissen, doch Waffen sind so wie neu!"
Und wohin führt Wehrpflicht / Militarismus / Gewalt als Option?
Fabian Römer – Wie groß ist dein Herz?
"Shit,
man denkt sich nur: "Was fürn Arschloch war ich?
Deine Probleme sind alle nurn Witz!"
Du schwörst Dir: "Nie wieder beklagen für Nichts!"
bis Du das nächste Mal im Badezimmer auf Zahnpasta trittst.."
Samstag, 24. Januar 2026
"Sie wissen ja, wer die Medien kontrolliert, oder?" "Na klar, die Übermedien!"
Immer wieder interessant:
Das Portal "Übermedien"
Alles Gute zum 10-Jährigen!
Freitag, 23. Januar 2026
KIZ - Sommer meines Lebens - Inklusive Reactions von Jay Jiggy & Dope or Nope
Der Song:
Dope or Nope:
Jay Jiggy:
Donnerstag, 22. Januar 2026
Mittwoch, 21. Januar 2026
Dienstag, 20. Januar 2026
Krautreporter
Hi!
„Ach entscheide du, ich bin mit allem glücklich“ und „ist mir wirklich egal, sag worauf du Lust hast“ – vermutlich ist das meine Standardantwort, wenn eine Freundin fragt, wann wir uns treffen wollen und wo, was wir essen wollen, ob es ein Kaffee sein soll oder eher ein Restaurant oder Drinks.
Ganz die People Pleaserin, die ich bin will ich, dass meine Freundinnen glücklich sind und sagen können, worauf sie Lust haben. Wollen sie italienisch essen? Fein! Wollen sie lieber Kaffee trinken gehen statt Abends auf Drinks? Auch schön!
Ich dachte, wenn ich sie entscheiden lasse, dann sind sie glücklich. Weil wir machen, was sie sich wünschen.
Tja, nur ist das verdammt unsympatisch – und meinen Wunsch, Freundinnen glücklich zu machen, erreiche ich damit auch nicht.
Doppelt blöd.
Forscher:innen haben in einer Studie genau das festgestellt.
Denn aus einem „mir egal“ folgt, dass die andere Person entscheiden muss. Und man macht es ihr schwerer. Wenn ich ihr nicht sage, worauf ich Lust habe, hat sie keine Ahnung, was ich mögen könnte. Gleichzeitig nehmen Menschen laut der Studie aber an, dass die anderen eigentlich eine Vorliebe haben, sie aber nicht nennen wollen. Also muss sie raten, um herauszufinden, was allen gefallen könnte. Das macht es anstrengend.
Und noch eines zeigte sich in der Studie: Die entscheidende Person wird tendenziell etwas auswählen, was sie weniger gern mag. Weil sie davon ausgeht, dass die andere Person andere Vorlieben als sie selbst hat.
Am Ende fühlt sich also eine Person allein dafür verantwortlich, eine Entscheidung zu treffen, mit der alle möglichst glücklich sind, trifft eine und ist dann damit auch noch unglücklich.
Kein Wunder also, dass die Forscher:innen feststellen, dass Mir-egal-Sager:innen unsympathisch sind und Entscheidungsträger:innen sie weniger mögen.
Die Forscher:innen stellten aber noch etwas Entlastendes für uns People Pleaser fest: Wer sagt, dass er keine Präferenz hat, rechnet überhaupt nicht damit, dass er oder sie mit ihrer Präferenzlosigkeit anderen Leuten das Leben schwerer macht.
Seit ich das gelesen habe, habe ich zwei Dinge geändert. Erstens mache ich konkrete Vorschläge, wenn ich gefragt werde, was wir machen könnten. Und zweitens wertschätze ich es deutlicher, wenn jemand einen Vorschlag macht, sich durch Websites mit den neuesten Cafés in Berlin wühlt und zwei oder drei vorschlägt. Dass das Arbeit ist, war mir schon immer bewusst – aber, dass ich mit meiner Präferenzlosigkeit noch mehr verursachte, nicht.
Sonntag, 18. Januar 2026
Sonntag ist Songtag - 18.01.2026 - Tone - Weit gekommen - [#341]
(Der Tag nach) Sonntag ist Songtag!
2 Songs, wie
sie unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch die gleiche
Message transportieren. Ich präsentiere: Tone. Und Rolf Zuckowski.
Ich freu mich auf ein zukunftiges Feature!
Erst zum
Mitschunkeln:
Rolf – Starke
Kinder
Und
dann zum Mitnicken:
Tone – Weit
gekommen
"Denn
auf deinem Weg lagen wirklich tausende Steine,
doch egal wie
tief Du fielst, Du kamst wieder auf die Beine!
Von Dir brauch
ich ne Scheibe,
Du weißt genau, was ich meine,
ich schau
zu Dir auf,
meine bezaubernde Kleine"
"Ich
bewunder den Mut,
mit dem Du das Leben hier lebst.
Du hast
es nicht leicht,
Du bist umgeben von Freaks.
Es ist ein
steiniger Weg,
den Du gehst,
doch er ist nur ein weiterer
Test, den Du bestehst,
denn..."
