Freitag, 8. Februar 2019

18. Kunst ist... was Du draus machst


Einige Momentaufnahmen, die mit Fug und Recht auch als "Kunst" durchgehen würden, hab ich hier eingefangen und lasse sie einfach mal (fast) unkommentiert für sich selbst sprechen. Viel Spaß!




























Donnerstag, 7. Februar 2019

17. Eine Pause am Meer


Bisher hatte ich auf vier Jakobswegen noch keinen Pausentag gehabt, dieses Mal allerdings hab ich mir einen gegönnt.. zur Regeneration nach sehr vielen Höhenmetern.
Am Wasser nahe Bilbao, in Portugalete, hab ich mir wirklich dann einen Tag absolute Auszeit gegönnt. Rumliegen, Sonnen und ein wenig kreativ sein..

Bilbao an sich ist leider eine richtig heruntergekommene Stadt. Vor ein paar Jahrzehnten ist sie durch den direkten Anschluss ans Meer wohl richtig aufgeblüht, Zeuge davon ist allerdings nur noch der Fakt, dass sich Richtung Meer kilometerlang geschlossene und leblose Fabriken aneinanderreihen.

Wenn es dann allerdings direkt ans Meer geht, wird die Gegend schon schön gehalten.. für die Touristen eben. Deswegen gibts hier doch ein paar schöne Ecken:


Und da kann man es sich dann schon auch gemütlich machen:


"Na, Kollege.. Urlaub oder was?"
(Correos = die spanische Post)


Die Sonne im Rücken!


Mittwoch, 6. Februar 2019

16. Spaniens Finest - Teil 2


Da es so viele schöne Bilder von uns gibt, hier ein längerer Post.

Man sieht uns so oft beim Essen und Trinken, weil in der Gruppe auch die spanische Kultur dominiert hat; heißt: Vormittags um 11, kurz vor Ankunft bei der Herberge und am Abend ging es in eine Bar oder Restaurant.
Allgemein hat das Thema Essen & Trinken in Spanien einen sehr viel höheren Stellenwert als bei uns in Deutschland. Nicht nur, dass es viel mehr als normales, gesellschaftliches Ereignis in den Alltag integriert ist (es ist einfach normal, dass man gefühlt jeden Tag mit irgendwem irgendwo essen geht), es wird auch viel mehr Wert auf die Qualität des Essens gelegt.. wohingegen in Deutschland, wir wissen es alle, viel mehr auf den Preis als auf die Qualität geschaut wird.

Über Qualität der Nahrung allerdings kommt auch die Lebensqualität. Muss auch ich noch verstehen und umsetzen..

Auf gings, ... "durch den Monsun"...


Die Kamera von Jordi hat die besseren Bilder gemacht, die hab ich mir natürlich direkt geklaut. Deswegen die unterschiedliche Qualität der Bilder, falls Euch das schon aufgefallen ist..




Wenn der Hintergrund passt, musste natürlich auch direkt posiert werden...


Hier hatte sich Wietse, ein Holländer, schon angeschlossen.


Zusammen ist man weniger allein!



Eine typische spanische Mittagspause.... Ich mit Kakao, die Spanier mit Wein und deftigem Essen.


Vielleicht etwas blasphenisch, stimmt ... aber hey...


Durstig waren wir immer, weil wir trotzdem unsere Ziele erreicht ..


und uns dafür am Abend belohnt haben..


Über Stock und Stein ..


an den herrlichsten Landschaften vorbei..


An den gefährlichsten Wachhunden vorbei..


Immer mit einem Lächeln auf den Lippen..


Und am Abend sehnsüchtig darauf wartend, dass die anderen endlich das Licht aus machen..


Muhahaha..


Dienstag, 5. Februar 2019

15. Die zweiten Weggefährten: Spaniens Finest! Teil 1


Ganz Gallien ist besetzt von römischen Legionen.
Ganz Gallien? Nein! Ein Dorf von unbeugsamen Galliern wehrt sich!

Die Spanier sprechen praktisch kein Englisch!
Ganz Spanien? Nein!
Ich bin dieses Mal auf ein paar der Ausnahmen gestoßen!

Als Erstes bin ich hier auf Victor & Ruben gestoßen, ganz links und neben mir sitzend, 2 Ingenieure aus der Nähe von Valencia. Sie waren an diesem Tag erst gestartet, ich hatte schon ein paar Kilometer in den Knochen, weswegen sie als Spanier, die das erste Mal auf dem Jakobsweg waren, einige Fragen hatten.
Zweiter von Links ist Jordi, auch aus der Nähe von Valencia, allerdings unabhängig von ihnen gestartet. Er war erstmal nur kurz bei uns und hat dann schnell mehr Kilometer gemacht als wir ..



(Links sieht man übrigens das ausnahmsweise mal nicht so schöne Wetter.. An dem Tag hat es aus Eimern geregnet, sieht man auch an der Kleidung, allerdings war das trotzdem die Ausnahme.)

Lustig für uns alle 3 war dann auch, dass wir als wir von einer Herberge abgewiesen wurden wegen Überfüllung, wir zu Dritt eine Art ausgebaute Gemeindekammer nutzen durften, die für viel mehr Leute ausgelegt war. Allerdings, wie man sieht, eher spartanisch eingerichtet. Trotzdem war die Freude groß, doch noch etwas gefunden zu haben.


Zusammen ging es dann weiter..


Ab und zu musste natürlich auch ein wenig posiert werden fürs Fotoalbum..


Zu dem Zeitpunkt hatte ich dann sogar schon ein wenig Probleme mit Abstiegen, da die Höhenmeter mir doch sehr zu schaffen machten. Und bei Regen ist das natürlich nochmal anstrengender. Aber wir sind ja nicht aus Zucker.


Am Abend konnten wir uns dann dafür mit einem gemütlichen Beisammensein belohnen. Jordi ist viel früher angekommen als wir - zu unserer kleinen Gruppe dazu gestoßen ist an dem Tag auch Irene, vorne am Tisch sitzend.


Montag, 4. Februar 2019

14. Noch weniger die Tierwelt


Ein fester Bestandteil meiner Wanderungen in Spanien war auch jeweils die Tierwelt. Und auch dieses Mal war sie sehr gut und süß vertreten!

Es gab die stillen Beobachter am Straßenrand..


Es gab die, die gar nicht daran interessiert waren, dass Pilger vorbeizogen, weil sie ihr Sonnenbad genießen wollten...


Es gab die Beobachter aus sicherer Entfernung..


Es gab die, die mit uns zogen...



Es gab die, die sofort die menschliche Nähe suchten...



Immer mit der Frage auf den Lippen, ob man sie nicht mitnehmen wollen würde..


Und immer interessiert an dem, was da gerade in den Wohnungen der Pilger passiert..


Ein paar Holzköpfe gab es natürlich aber auch immer.. 



Und es gab sogar den ein oder anderen Moment, an dem ich außerhalb des Weges unterwegs war (weil ich mich verlaufen hatte) und mich sicherheitshalber gegen die Hundegefahr bewaffnet habe...



Sonntag, 3. Februar 2019

13. Die Politik darf nie fehlen


Aufbauend auf dem gerade genannten Konflikt zwischen dem Baskenland und Spanien gab es entlang des Weges auch sehr viele politische Statements und Forderungen, z.B.


("Freedom for the basque country and their political prisoners!!!"
Hintergrund: Auch heute sitzen noch politische Gefangene irgendwo weit weg vom Baskenland in Spanien im Gefängnis... Das Thema ist schon noch relativ aktuell und präsent bei denen.)


("If someone really deserves Freedom, is the one, who has fought for it!"



 ("Bring basque political prisoners home!")

Aber auch ein paar allgemeinere politische Messages waren immer mal wieder vertreten:


Und sogar international verständlich..

Was mir allerdings schleierhaft blieb ist die folgende politische Forderung:


Warum keine Ananas auf Pizzen?????? -.-