Sonntag, 1. März 2026

Sonntag ist Songtag - 01.03.2026 - Kapelle Petra - Keine Lieder für böse Menschen - [#347]

Sonntag ist Songtag! 

Die "Kapelle Petra" hatte ich zwar schon 2x im Songtag, 
allerdings find ich eben noch weitere Songs von ihnen klasse!

Deswegen heute: 
Keine Lieder für böse Menschen





Na das ist doch mal ein ... 

Sonntag, 22. Februar 2026

Sonntag ist Songtag - 22.02.2026 - Bob Dylan - The Times They Are A-Changin - [#346]

Sonntag ist Songtag! 

Heute mit 2 Songs über Veränderungen! 

Bob Dylan – 
The Times They Are A-Changin




Jack Be Nimble - 
Trying Hard To Change My Ways

Mittwoch, 18. Februar 2026

Eine der ersten Mixery Raw Deluxe-Folgen auf Viva. Köln aus dem Jahr 2000

"Archivmaterial von Mixery Raw Deluxe auf VIVA. Köln, 2000. 
Moderiert von MC Rene. 
Mit Acts wie Die Firma, Curse, 4Mille und weiteren Künstlern der damaligen Szene. 
Die Battles waren ein zentraler Teil der frühen Deutschrap-Kultur, lange bevor der Mainstream-Durchbruch der 2000er kam. 
Live-Battles auf der Bühne, direkte Konfrontation, kein Playback. Mic, Beat, Crowd. 
Ein Zeitdokument aus der Aufbauphase des deutschen Hip-Hop." 



Das waren noch Zeiten...

Sonntag, 15. Februar 2026

Sonntag ist Songtag - 15.02.2026 - Moderat - A New Error - [#345]

Sonntag ist Songtag!

Heute für alle, denen (auch) die Worte fehlen, die heute noch meditieren oder sogar einfach mal ohne Faschingsmusik tanzen wollen:

Moderat - A New Error

Sonntag, 8. Februar 2026

Sonntag ist Songtag - 08.02.2026 - Dresta - Helden - [#344]

Sonntag ist Songtag! 

2 Songs, von einem meiner Lieblingsrappern :) 

Der erste Song ist den Stützen und damit den wichtigsten Menschen aller Länder und Gesellschaften gewidmet. Egal ob sie im Ehrenamt oder beruflich in der Obdachlosenhilfe, in den Tafeln, der Hospizarbeit, der Senioren- oder Kinderbetreuung, der Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfe arbeiten, ob sie Lesepatinnen, Hausaufgabenhilfe, Betreuerinnen bei Freizeiten, Kita- oder Schulunterstützerinnen, Trainerinnen oder Übungsleiterinnen im (Sport-)Verein sind, Museumsführerinnen oder Naturschutzprojekthelferinnen, Tierschutz- oder Tierheimunterstützerinnen, bei der freiwilligen Feuerwehr, dem THW, dem Sanitätsdienst, der Wasserwacht, dem Gemeinderat, der Seelsorge sind oder Wahlhelferinnen, Schöffinnen, im Denkmalschutz oder anderweitigen Betreuung, für die Blut- oder Organspenderinnen, den Wissenschaftlerinnen, Forscherinnen, Medizinerinnen, Organisatorinnen, denjenigen, die Menschen an einen Tisch zusammen bringen, den Demokratinnen. Der Song ist für die Alleinerziehenden in unserer Mitte, die, die ihr Leben und ihr Glück unter das Leben, das Glück und die Erziehung ihrer Kinder stellen, die Menschen, die pflegen, die, die sich um ihre Familien, Freunde, Nachbarn und andere Menschen aller Couleur kümmern, aktiv helfen. Für die Lehrer-, Erzieher- und Ärztinnen, die Arbeitnehmervertreterinnen, diejenigen, die ihre Zivilcourage durch aktiven und sozialen Beitrag zeigen, sich selbstlos für andere einsetzen, diejenigen, die Verantwortung übernehmen und sich angreifbar machen. Für die, die mit sich selbst kämpfen, aber trotzdem mit Mitgefühl, Entschlossenheit, Angst und Mut durch ihr Handeln und durch ihre Worte das Leben anderer verbessern. 

Natürlich sind auch alle anderen Geschlechter gemeint. 
Sicherlich hab ich auch Aufgabengebiete vergessen. 
Wenn Du Dich in der Aufzählung hier nicht findest, bist allerdings Du nicht gemeint. 

Denk drüber nach! 

Dresta - Helden



PS: 



Und obwohls gar nicht reinpasst:


Samstag, 7. Februar 2026

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 Hi!

„Ah, der Herr Gommel. Schöne Fotos macht er!“, grüßte mich 2016 ein stämmiger Nazi, der zwischen Deutschlandflaggen auf einer Pegida-Demo in Karlsruhe marschierte, die ich mit der Kamera festhielt. Erschrocken fühlte ich einen Schauer, der mir durch die Knochen fuhr. Von so einem Typen erkannt zu werden? Das war mehr als unangenehm.

Diese Begegnung kam allerdings nicht von ungefähr. Ein Jahr zuvor hatte ich begonnen, Geflüchtete vor der Erstaufnahmestelle in Karlsruhe zu interviewen. Mich interessierte, wie es ihnen auf der Flucht ergangen war und was sie veranlasst hatte, diese anzutreten. Ich machte jeweils ein Porträt und veröffentlichte es zusammen mit einem kleinen Text im Netz. Die Serie nannte ich „Willkommen in Deutschland“.

Das traf in rechten Kreisen auf empfindliche Nerven. Ich bekam wütende Nachrichten und eine Drohung, bei der sich der Staatsschutz einschaltete. Auf einer Liste, auf der Rechte unliebsame Politiker und Aktivisten festhielten, fand ich meinen Namen. Also zupfte ich ihn zu Hause vom Klingelschild und beantragte eine Auskunftssperre beim Meldeamt, damit niemand meine Adresse ausfindig machen konnte.

Ich tat alles, um mich zu schützen und nicht gefunden zu werden. Trotzdem identifizierte mich bei der Pegida-Demo ein Rechter auf offener Straße. Wie sicher war ich wirklich? Diese Frage hielt mich jedoch nicht davon ab, weiterzumachen. Mit Bus und Mitfahrgelegenheit reiste ich nach Lesbos, die griechische Insel, zu der tausende Geflüchtete mit Schlauchbooten übersetzten.

Auch dort hieß ich die Menschen willkommen, dieses Mal in Europa. Ich machte Bilder und schrieb über bewegende Momente. Besonders traf mich die Trauer, als ich erfuhr, dass einige Kinder auf der Überfahrt ertrunken waren.

Später dokumentierte ich die Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze, wo 12.000 Geflüchtete verweilten, da Mazedonien die Grenze geschlossen hatte. Im Kosovo schaute ich mir an, wie arme Familien kaum überleben konnten. Ihre Söhne, die nach Deutschland flohen, wurden von Rechten als „Wirtschaftsflüchtlinge“ beschimpft.

Bei allem, was ich tat, spürte ich diese seltsame Angst, etwas zu tun, das mein Leben gefährden könnte. Doch gleichzeitig brannte etwas in mir für diese Mission. Ich wollte die Gesichter und Geschichten derer zeigen, die nach Europa flohen. Menschen, die von Rechten als fremdartig, seltsam und gefährlich gesehen wurden.

Heute denke ich manchmal zurück an jene Szene auf der Pegida-Demo. In meiner Wunschvorstellung habe ich dem Nazi den Mittelfinger gezeigt. Doch es war nicht entscheidend, in diesem Moment heldenhaft zu reagieren. Entscheidend war, dass ich mich von Nazis nicht davon abhalten ließ, das zu tun, was ich für richtig hielt.